Dies zeigte jedoch nicht den erhofften Wirkungsgrad. Am 17. Mai um 11:00 Uhr begannen die Arbeiten mit einem Saug-LKW. Unter Atemschutz arbeiteten wir uns Stück für Stück Richtung Brandherd vor. Aus dem Holz- und Papierschnitzelhaufen drangen immer wieder Rauchschwaden empor. Die bereitgestellten Bauschuttmulden zum entleeren des LKW waren voll und dieser musste daraufhin in eine Nahe Müllverbrennungsanlage fahren.
Gegen 18:30 Uhr waren wir ins Zentrum des Brandnestes vorgestossen, welches sich sofort mehrmals entzündete und intensivere Löscharbeiten erforderte. Später mussten mehrmals kleinere und grössere Glutnester gelöscht werden, bevor mit die Saugarbeiten wieder aufgenommen werden konnten. Atemschutzgeräte waren nicht mehr erforderlich und wir konnten mit Filtermasken weiterarbeiten.
Gegen 20:00 Uhr war das ganze Brandnest abgesogen und der LKW musste erneut entladen. Die Müllverbrennungsanlage hatte mittlerweile geschlossen und eine entfernte Anlage wurde vor Abfahrt des LKW's über die Ankunft des Materials informiert. Diese jedoch hatte keine freien Kapazitäten für unser Material. Erneut wurden Baumulden angefordert und der LKW konnte erneut entladen. Im abgesogenen Teil sah man an den Wänden deutlich Brandspuren. Im freigelegten Raum der Förderschnecke war die ganze Farbe an den Wänden abgeblättert. Die Förderschnecke selbst hatte nach dem ersten Augenschein der Spezialisten keinen grösseren Schaden genommen.
Um 22:00 Uhr konnte die Betriebsfeuerwehr wieder einrücken.
Einsatzdau??er der Betriebsfeuerwehr: bis 17. Mai, 22:00 Uhr (ca. 28 Stunden)




