Am 22. April um 09:27 Uhr wurden die Betriebsfeuerwehr SR
Technics, die Berufsfeuerwehr Unique, die Berufssanität und die Polizei durch
einen Mitarbeiter per Telefon alarmiert.
Ein Arbeiter war bei Kernbohrarbeiten in der Risskontrolle
der Triebwerkwerkstatt alt auf ein Starkstromkabel gestossen. Erst
Funken kamen aus dem Bohrloch. Der Arbeiter wandte sich ab, um seinen
Vorgesetzten zu informieren. In diesem Moment ereignete sich ein Kurzschluss,
sämtliche Türen an den Schaltschränken wurden durch den sich bildenden
Wasserdampf aufgeschleudert und deformiert.
Das 16'000 Volt-Kabel ist dabei auf einer Länge von gut 25 cm verdampft.
Der Arbeiter, der die Bohrarbeiten durchführte, kam mit dem Schrecken davon,
wurde aber zur Sicherheit von der Sanität untersucht.
Der Einsatz hatte einen fast einstündigen Stromausfall zur Folge. Für das
angebohrte 16'000 Volt-Kabel musste eine Umleitung geschalten werden. Bedingt durch den
Stromausfall wurden im ganzen Areal alle Lifte kontrolliert und die nötigen
Liftrettungen ausgeführt.
Einsatzdauer der Betriebsfeuerwehr: ca. 2,5 Std.

