Alarmübung "Bluetrain" im Bahnhof des Flughafens, 19. August 2000
Das Übungsszenario: Ein mit rund 80 Passagieren besetzter Zug touchiert einen Gepäckwagen. Die Notbremsung führt zu Verletzten. Ein Zisternenwagen schlägt Leck, Natronlauge fliesst aus.
Um 0 Uhr 20 trifft die Berufsfeuerwehr Unique Zurich Airport am
Unfallort ein. Kurz darauf wird der Stützpunkt Opfikon, dann der Stützpunkt
Kloten aufgeboten. Da weitere Einsatzkräfte gebraucht werden, werden
dienstfreie Feuerwehrmänner der BF sowie die Betriebsfeuerwehr der SR Technics
alarmiert. Die Flughafensanität sowie der Lösch- und Rettungszug der SBB sind
ebenfalls vor Ort. Insgesamt stehen rund 140 Personen im Einsatz.
Der Stützpunkt Kloten nimmt sich des leckenden Zisternenwagen an, während alle
anderen Einheiten sich um die Verletzten kümmern. Infolge des Chemieereignisses
liegen die hintersten beiden Wagen in der Zone 1. Die Verletzten dieser beiden
Wagons müssen innerhalb des Zuges transportiert werden und können erst
ausserhalb der Zone 1 aus dem Zug geholt und besser betreut werden. Der
Transport innerhalb des Zuges stellt die Einsatzkräfte vor ein Problem, dass
aber in kürzester Zeit gelöst wird: Die Bahren sind um einige Millimeter zu
breit. Die Verletzten können nur mit Mühe durch die Türen transportiert
werden.
Ein SBB-Arbeiter ist mit einem Gepäckwagen vor die Lok gestürzt und von einer
Eisenstange durchbohrt worden. Die Stange wird mit einer Trennscheibe
abgeschnitten und der Verletzte kann ebenfalls abtransportiert werden.
Um 3 Uhr ende die Übung und Einsatzkräfte sowie Passagiere werden im
Personalrestaurant im Terminal A mit Spaghetti und reichlich Getränken
versorgt.
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