Sicherheitsbestimmungen

Kommandi / Aktionen
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In Ausnahmefällen ist für den Stellungsbezug das Fahren mit verlängerter Leiter gegen das Gebäude 1-2 m weit gestattet.
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Das Fahren mit aufgerichteter Leiter ist nur bis zu 60-65 Grad Aufrichtewinkel gestattet, mit besonderer Vorsicht beim Auffahren auf Trottoirs und in Steigungen.
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Vor dem Verlängern und vor dem Verkürzen ist die Leiter immer zu Senkeln.
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Vor dem Ablegen ist die Leiter in den Fahrsenkel zu stellen; sie muss ganz eingefahren sein (Rückhaltevorrichtung).
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Auf weichem Boden sind die Räder und Bodenspindeln solid zu unterbauen.
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Die maximale Seitwärtsbewegung, bezogen auf ebenes Terrain, darf 6 Grad (10% der Länge der Leiter) nicht übersteigen (Benützungsanzeiger: 22 m = 2.20 m).
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Die Bodenspindeln sind erst herunterzulassen, wenn keine Bewegungen und Korrekturen mehr nötig sind.
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Vor dem Besteigen kontrolliert der Gruppenführer, ob die Bodenspindeln heruntergelassen sind, die Radkeile untergelegt sind, die Bremse angezogen ist und die Fallhaken aufsitzen.
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Zulässige Belastung:
- Angelegte Leiter: 2 Personen pro Leiterteil
- Freistehende Leiter: Nach Benützungsanzeiger, (höchstens zu 2/3 der maximalen Leiterlänge ausgezogen) -
Bei starkem Wind ab ca. 4 Beaufort (5 m/s oder 18 km/h) ist die Leiter mit den Sturmleinen entsprechend der Windrichtung zu sichern. (Faustregel für 4 Beaufort: Fahnen flattern im Wind, Äste werden bewegt)
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muss ausnahmsweise von einer freistehenden Leiter gespritzt werden, sind folgende Punkte zu beachten:
- Nach Benützungsanzeiger (höchstens zu 2/3 der maximalen Leiterlänge ausgezogen)
- 1 Person an der Leiterspitze und 1 Person unterhalb der Mitte.
- Leiter auf höchstens 70° aufrichten.
- Leiter mit Sturmleinen sichern.
- Spritzen nur in Richtung der Leiterachse. Der Rohrführer sichert sich mit dem Karabinerhaken.
- Leitung befestigen, Höchstdruck am Strahlrohr 6 bar, Mundstück höchstens 12 mm (240 l/min). Am Fuss der Leiter ein umgekehrtes Teilstück oder ein Entleerungsventil einbauen. -
Das Handverlängerungsstück dient vor allem zum Ausgleich der Leiterlänge. Es darf nicht im Freistand verwendet werden.
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Zusätzlich sind die Sicherheits-vorschriften des Herstellers einzuhalten.
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Periodische Prüfung gemäss Tl 3.06 des SFV):
- Jährlich bei Übungsbeginn sowie nach Ernstfalleinsatz ist eine Belastungskontrolle vorzunehmen.
- Alle 5 Jahre erfolgt die statische Kontrolle durch einen ausgebildeten Leiterexperten.
Aufstellen der Leiter
Zur Abfahrt bereitmachen
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Zur Abfahrt bereitmachen!
- Wenn nötig werden Zugstangen eingehängt. -
Vorwärts!
- Die Trupps stellen das Gerät waagrecht.
- Die Bremse wird gelöst.
- Die Trupps marschieren ab. -
Anhalten - Halt!
- Die Trupps bleiben am Gerät stehen; wenn nötig, wird die Bremse angezogen.
Aufrichten
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Aufstellen!
- Der Rettungsschlitten wird, wenn nötig, abgepackt.
- Die Zugstangen werden versorgt.
- Die Fahrarretierung des Leiternparks wird gelöst.
- Der 2. Trupp richtet die Leiter auf. -
Halt!
- Die Sperrklinke des Aufrichtegetriebes muss in der Verzahnung festsitzen.
Kleinere Standortskorrekturen
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linksschwenkt (rechtsschwenkt)!
- Eine Person des 3. Trupps bedient das Lenkrad.
- Die Leiter wird um die Achsenmitte geschwenkt. -
Vorwärts (rückwärts)!
Vorsichtiges vorwärtsbewegen
Verlängern
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Senkeln!
- Die Person an der Terrainregulierung (2. Trupp) stellt die Leiter in den Senkel, die Person am Benützungsanzeiger (1. Trupp) meldet: -
Senkel gut!
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Verlängern - Halt!
- Der 1. Trupp bedient das Verlängerungsgetriebe.
- Die Einfallhaken müssen auf den Sprossen aufsitzen, das Seil wird leicht angezogen.
Kleinere Seitenkorrekturen des Leiterkopfes
- Leiterkopf links (rechts) seitwärts!

- Die Person an der Terrainregulierung korrigiert.
- Die maximale Seitwärtsbewegung, bezogen auf ebenes Terrain, darf 6 Grad (10% der Länge der Leiter) nicht übersteigen (Benützungsanzeiger: 22 m = 2.20 m).
Anlegen
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Anlegen!
- Die Leiter wird leicht aufgerichtet.
- Die Sperrklinke des Aufrichtegetriebes wird gelöst.
- Die Leiter wird geneigt, bis sie gleichmässig aufliegt.
- Die Sperrklinke wird wieder eingelegt. -
Feststellen!
- Die Bremse wird angezogen.
- Die Bodenspindeln werden heruntergelassen, so dass sie leicht aufsitzen.
- Die Leiter wird mit Radkeilen gesichert.
Rückzug
Rückzug
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Der Gruppenführer kommandiert:
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Freistellen!
- Die Bodenspindeln werden gehoben.
- Die Radkeile werden versorgt.
- Die Leiter wird aufgerichtet. -
Senkeln!
- Die Person an der Terrainregulierung (2. Trupp) stellt die Leiter in den Senkel, die Person am Benützungsanzeiger (1. Trupp) meldet: -
Senkel gut!
Verkürzen
- Verkürzen!
- Die Leiter wird etwas verlängert, bis die Einfallhaken frei sind.
- Die Sperrklinke des Verlängerungs-getriebes wird gelöst.
- Die Leiter wird verkürzt.
- Die Sperrklinke wird wieder eingelegt.
Ablegen
- Ablegen!
- Die Leiter wird etwas aufgerichtet, um die Sperrklinke des Aufrichtegetriebes zu lösen.
- Die Leiter wird langsam, nicht ruckweise abgelegt.
- Die Sperrklinke wird wieder eingelegt.
- Die Gurten dürfen nur leicht angezogen werden. - Fahrsenkel!
Die Person an der Terrainregulierung stellt die Leiter in den Fahrsenkel und meldet:
- Fahrsenkel gut!
- Links (rechts) schwenkt!
- Rückwärts (vorwärts)! (wenn nötig)
Anhängeleiter mit Motorantrieb
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Für die Bedienung der Anhängeleiter mit Motorantrieb gelten die gleichen Kommandi und Sicherheitsbestimmungen wie bei der Anhängeleiter ohne Motorantrieb.
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Der Gruppenführer bestimmt den Maschinisten. Zusätzlich sind folgende Punkte zu beachten:
Anwerfen des Motors
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Die 4 Kurbeln müssen in der Halterung eingelegt sein.
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Beide Öldruckhahnen müssen auf Stellung "Motor" stehen.
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Betriebsstoffhahn öffnen.
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Motor nach Angaben des Herstellers anwerfen.
Ausserbetriebsetzung
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Kurzschlussknopf drücken
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Betriebsstoffhahn schliessen
Handbetrieb
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Beide Öldruckhahnen müssen auf Stellung "Handbetrieb" stehen.
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Die Kurbeln einsetzen
