Betriebsfeuerwehr SR Technics

Brandbekämpfung von Flugzeugen

Grundlagen der Brandbekämpfung

Bei einem Flugzeugalarm - die Ursachen können variieren - alarmiert der Tower die Feuerwehr, welche unverzüglich ausrückt. Die geschieht meist einige Minuten vor Eintreffen des Flugzeuges auf dem Flughafen. Die Feuerwehr stellt sich dabei an den vorgeschriebenen Orten mit den erforderlichen Mitteln und Fahrzeugen an der Landebahn auf.
Sobald dabei das Flugzeug Bodenkontakt hat, wird es von der Feuerwehr eskortiert. Kann das Problem, z.B. bei einem Triebwerksbrand, nicht mit der bordeigene Löscheinrichtung gelöscht werden, greift die Feuerwehr ein.
Die Angriffsgrundstellung bei einem Flächenflugzeug sieht etwa folgendermassen aus:

Helikopter und Militärmaschinen bergen besondere Gefahren. Für sie gibt es spezielle Grundstellungen. Bei Helikoptern muss ein besonderes Augenmerk auf den laufenden Rotor gelegt werden. Militärmaschinen sind im Gegensatz zu zivilen Flugzeugen oft bewaffnet. Sie haben deshalb einen besonderen Gefahrenbereich.

Ein weiteres spezielles Vorgehen ist bei Bombenalarm oder dem Verdacht auf eine Bombe nötig. Als erstes müssen die Passagiere (Pax) evakuiert und der Schadenplatz grossräumig abgeriegelt werden. Der Löschzug ist dabei immer einsatzbereit.

Schadenplatzorganisation

Bei einem Flugzeugunglück werden innerhalb kürzester Zeit viele Helfer benötigt. Diese werden in erster Linie zur Verletztenbetreuung und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Oft wird dabei auch kurzfristig der Flughafen geschlossen, um die Rettungskräfte schneller an den Schadenplatz vorrücken zu lassen zu können. Ein weiterer Grund für die Schliessung ist auch dann gegeben, wenn kurzfristig die Angriffszeit von zwei Minuten bei einem neuen Zwischenfall nicht mehr gewährleistet ist. Der Passagierfluss am Schadenplatz bei einem Grossereignis lässt sich am besten mit folgendem Schema zeigen:

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Alle Grafiken auf dieser Seite entstammen den taktischen und technischen Grundlagen der Berufsfeuerwehr Unique Zurich Airport
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